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Ensemble

 

Original Salon-Ensemble-Kombination aus genuinem Musikantentum und professionellem Perfektionismus, die dem Ensemble die unverwechselbare Spontaneität des Klangs, die vibrierende Emotionalität und die seiltänzerische Bravour verleiht.

Schwung, Eleganz, Witz, wohldosiertes Sentiment und eine unbändige Spiellust sind zu bändigen.

Prima Carezza spielt in einer Originalbesetzung wie sie in mittleren Salon-Orchestern der Zeit üblich war. Je nach wechselnder Besetzung Wiener, Berliner oder Pariser Tradition. Zum Klavier gesellten sich der typische Stehgeiger oder Primas, ein zweites Violino obligato, Bratsche, Cello, Bass, verschiedene Bläser, bisweilen auch Harmonium und später auch Akkordeon und Schlagwerk.

Primas Milton J. Kazinczy

Violine

Modjewska Grogowilodi Violine
Czerésnia Zalleborski Violoncello
Constantin Cornescu Piano
Kontrás Öcsi Kontrabass
Wieslaw Pipczynski Akkordeon
István Bodóczy Klarinette

In den 1970er Jahren aus studentischem Ulk entstanden, hat sich das Ensemble längst in die vordersten Reihen der Salonensembles gespielt. 1994 wurde es gar für seine Dienste um die Musik des rumänischen Geigenvirtuosen und Salonmusikers Georges Boulangers mit dem Grand Prix du Disque der Académie Charles Cros ausgezeichnet, Prima Carezza hat von verschiedenen Seiten, unter anderem auch von Boulangers Erben, Notenmaterial erhalten, häufig nur Klavier- und Geigenstimmen, und diese in intensiver Beschäftigung und klingender Auseinandersetzung zu neuem Leben erweckt.

Natürlich hat sich seit der Gründung an den Pulten des siebenköpfigen Ensembles einiges geändert. Geblieben sind die abenteuerlichen Phantasienamen, hinter denen sich heute fünf Berufsmusiker und zwei hochbegabte Amateure - der Pianist und der Primas mit falschem Schnauz und echter Boulanger-Violine - verbergen. Vielleicht ist es just diese Kombination aus genuinem Musikantentum und professionellem Perfektionismus, die dem Ensemble die unverwechselbare Spontaneität des Klangs, die vibrierende Emotionalität und die seiltänzerischer Bravour verleiht; mithin jene Mischung, die den kaum mit Worten zu beschreibenden Zauber guter Salonmusik ausmacht: von der Patina der Zeit gezeichnete Kleinodien, die Flittergold und Flohmarkt in einer perfekt reinen Synthese vereinen.

 

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Copyright © 2001 Prima Carezza
Stand: 20. Dezember 2005

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